Urlaubsreise auf zwei Rädern – Tipps für den Urlaub mit dem Motorrad

Motorradurlaub

Für leidenschaftliche Motorradfahrer gibt es nichts Schöneres als eine Reise auf zwei Rädern. Doch wer mit dem Motorrad verreisen möchte, der sollte auch gut vorbereitet sein. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen in diesem Beitrag einige Tipps für Ihren nächsten Motorradurlaub mit auf den Weg geben.   

Ausreichend Volumen der Gepäcktaschen

Auf einer Reise mit dem Motorrad möchte man selbstverständlich immer notwendige Waschutensilien und Kleidung zum Wechseln mitnehmen. Dafür benötigt man allerdings Gepäcktaschen mit einem ausreichenden Volumen, wobei man die maximale Zuladung stets im Blick behalten sollte. 

Je nachdem, welches Motorrad Sie besitzen, erhalten Sie im Shop von XLmoto.de Satteltaschen oder Kunststoffboxen, die seitlich montiert werden können. Diese fassen ein Volumen zwischen 13 und 15 Litern. Alternativ haben einige Hersteller zudem auch spezielle Tankrucksäcke und Hartschalencases im Angebot, die am Heck des Motorrads montiert werden und ein Volumen zwischen 20 und 30 Litern fassen. 

Was gehört ins Reisegepäck?

Neben Kleidung zum Wechseln und den wichtigsten Hygieneartikeln sollten auch die folgenden Dinge auf keiner Motorradtour fehlen: 

  • Ein Satz Werkzeuge
  • Ersatzbirnen 
  • Zündkerzen
  • Motoröl
  • Klebeband zum Isolieren
  • Reiseapotheke / Verbandskasten 
  • Feuchttücher oder eine Rolle Toilettenpapier

Während die Mitnahme eines Verbandskastens in Österreich und der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben ist, zählt dieser hierzulande nicht zu den Gegenständen, die zwingend mitgeführt werden müssen. Trotzdem ist es nicht verkehrt, einen solchen mit dabei zu haben, wenn man sich mit dem Motorrad auf eine Reise begibt, vor allem wenn diese länger dauert.

Bild von Pexels

Motorrad mitnehmen oder vor Ort mieten?

Je nachdem, wohin die Reise gehen soll, kann ein Mietmotorrad günstiger sein als der Transport des eigenen Motorrads. Wer zum Beispiel davon träumt, einmal die 4000 Kilometer lange Strecke der Route 66 zu befahren, sollte sich am besten in den USA eine klassische Harley Davidson mieten, die dort bereits für etwa 80 Euro am Tag erhältlich ist. 

Und wer schon immer selbst ein solches Motorrad besitzen wollte, für den lohnt sich sogar der Kauf und anschließende Transport nach Deutschland deutlich mehr als der Kauf einer solchen Maschine hierzulande.  

Motorradanhänger

Der Transport des eigenen Motorrads auf einem Anhänger stellt innerhalb von Europa eine lohnenswerte Alternative dar. Auf diese Weise haben Sie den Vorteil, dass Sie mehr Gepäck mitnehmen müssen und langweilige Strecken mit dem Auto deutlich komfortabler zurücklegen können als auf dem Motorrad. 

Motorrad im Autozug

Eine Alternative zu dem Transport eines Motorrads mithilfe eines Motorradanhängers stellt die Anreise in einem Autozug dar. Zwar werden viele Destinationen nicht mehr von der Deutschen Bahn angefahren, doch andere Anbieter füllen die dadurch entstandene Lücke erfolgreich aus. Ganz gleich, wohin die Reise gehen soll, mit einem Autozug reisen Sie nicht nur bequem, sondern sind zudem auch schnell am Ziel. 

Motorrad nach Übersee

Eine Reise in ein anderes Land wie die Vereinigten Staaten ist etwas komplett anderes als eine Reise durch Deutschland. Nicht nur da eine derartige Reise deutlich teurer ist, sondern auch deshalb, da sich die Verkehrsregeln in vielen Ländern doch recht deutlich von denen hierzulande unterscheiden. 

Darum sollten Sie sich bereits im Vorfeld einer Reise nach Übersee darüber informieren, ob sich die Verkehrsregeln in dem Zielland von denen in Deutschland unterscheiden. Außerdem sollten Sie sich auch erkundigen, ob Ihr Führerschein in dem jeweiligen Land Gültigkeit besitzt und wie es sich mit dem Versicherungsschutz während Ihres Auslandsaufenthalts verhält. In den Vereinigten Staaten benötigen Urlauber, die dort mit dem Motorrad fahren möchten, zum Beispiel eine internationale Fahrzeugversicherung, die zusammen mit einer internationalen Haftpflichtversicherung und Vollkasko im Monat etwa 300 Euro kostet.

Über Dominik W. 98 Artikel
Hi, ich bin Dominik und 27 Jahre alt. Schon mit 16 Jahren habe ich mich für das Moped fahren begeistert und das hält bis heute an. Nun nach mehr als 11 Jahren 2-Rad Erfahrung durfte ich 7 Motorräder mein eigen nennen und viele Reisen in Europa unternehmen, unter anderem in Island, Korsika, Sardinien, Spanien, Frankreich, Albanien, Rumänien und vieles mehr...

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