Der beste Motorradhelm im Test 2019

Motorradhelm Test

Der Motorradhelm oder auch Sturzhelm (umgangssprachlich) genannt ist einer der wichtigsten Begleiter des Motorradfahrers. Dieser sorgt hauptsächlich für den Schutz des Fahrers jedoch gibt es einige Features, die ein guter Motorradhelm mit sich bringt und das Fahrerlebnis verbessern können. In unserem Motorradhelm Test stellen wir euch die besten Sturzhelme für das Motorrad vor und zeigen euch auf was ihr bei einem modernen Motorrad Helm beachten solltet. Wer noch einen älteren Helm besitzt wird sich wundern wie bequem und vor allem sicher diese geworden sind.

Die besten 3 Motorradhelme in der Übersicht

Hier stellen wir euch die besten Motorradhelme vor. In unserem Motorradhelm Test haben wir jeweils nur die beliebtesten Modelle getestet (darunter die Marken HJC, Schuberth, Nolan, Xlite und Shoei). Noch mehr Testberichte und weitere Artikel finden Sie weiter unten.

HJC RPHA 11 Motorradhelm Test

Preis: ca. 350 €  –  Verschluss: Doppel-D  –  Preis bei FC-Moto prüfen! (motoin.de)

HJC-RPHA 11 EPIK TRIP

Der HJC RPHA 11 ist einer der belibtesten Helme in Deutschland und das nicht umsonst. Der Helm ist für alle Motorradfahrer die es gerne schnell haben. Durch die gute Passform und der super Aerodynamik ist der Helm wie gemacht für die Rennstrecke. Der Helm ist im Vergleich sehr leise und passend zum Preis. Bei HJC bekommt ihr meist ein helles und ein dunkles Visier mitgeliefert das ihr wahlweise austauschen könnt. Das Visier müsst ihr jedoch wie bei jedem Helm alle 2 – 3 Jahre mal tauschen da es an Stabilität verliert und somit die Lautstärke erhöht wird beziehungsweise wird es mit der Zeit auch zerkratzt durch das Säubern oder anderer Unachtsamkeiten. Wem das Design nicht gefällt oder die passende Größe nicht findet kann sich hier den passenden RPHA 11 auswählen.

Schuberth C3 Pro Klapphelm

Preis: ca. 370 €  –  Verschluss: Ratschenschloss  –  Preis bei FC-Moto prüfen! (motoin.de)

Schuberth c3 pro Klapphlem

Der Schuberth C3 Pro Klapphelm ist einer der leisesten Helme in unserem Motorradhelm Test, angegeben mit 82 dB bei 100 km/h (Motorrad ohne Verkleidung). Für ein Klapphelm ist der Schuberth mit seiner einzigartigen Technik auch relativ leicht und angenehm zu tragen. Der Helm ist für ein SRC-System (Intercom) vorbereitet, jedoch kann hier auch jedes andere Motorrad Headset installiert werden. Das integrierte Pinlock verhindert das Beschlagen der Scheibe bei kaltem Wetter aber auch das Interieur überzeugt uns mit folgenden Eigenschaften:

  • COOLMAX-Innenaustattung
  • Skelettierung für eine gute Belüftung
  • Für Sommer und Winter anpassbar
  • Allergenfrei
  • Antibakteriell
  • Tauschbare Wangenpolster und Kopfbandpolster
  • Motorradhelm für Brillenträger da klappbar

Es gibt auch schon den neuen Schuberth C4 Pro (siehe FC-Moto), dieser ist aber wesentlich teurer und bietet nicht mehr Featuers, daher haben wir euch den C3 gelistet.

Schuberth E1 Adventurehelm

Preis: ca. 400 €  –  Verschluss: Ratschenschloss  –  Preis bei FC-Moto prüfen! (motoin.de)

Schuberth-E1-Adventure Enduro-Tourenhelm

Der Schuberth E1 stellt sich in unserem Helmtest als optimaler Begleiter für alle On- und Offroad reisen heraus. Trotz des Adventurehelms ist ein Sonnenvisier installiert, das bei starker Sonneneinstrahlung verwendet werden kann. Und so funktioniert der Klappmechanismuss:

  • Das Kinnteil lässt sich mit samt dem Visier und Schirm nach oben klappen
  • Der Schirm lässt sich in 3 verschiedene Positionen fixieren
  • Das Visier lässt sich unabhängig vom Schirm bedienen

Genau wie seine Kollgen ist der E1 sehr leise für einen Klapphelm und verfügt über ein gutes Belüftungssystem. Genau wie der C3 gibt es auch hier eine Vorbereitung auf das SRC-System (Intercom).

Nolan N87 Fulmen N-Com im Test

Preis: ca. 200 €  –  Verschluss: Zahnriemen  –  Preis bei FC-Moto prüfen! (motoin.de)

N87-FULMEN-N-COM Motorradhelm

Der Nolan N87 ist einer besten Helme im unteren Preissegment, daher darf dieser bei unserer Auflistung natürlich nicht fehlen. Der Helm besitzt trotz des geringen Preises ein Sonnenvisier mit einem UV-Schutz von 400. Die Vorbereitung auf das N-Com Headset ist inklusive, auch hier kann jedes andere Intercom nachträglich installiert werden. Außer einer Pinlock Vorbereitung gibt es hier keine Besonderheiten, trotz allem macht er was er soll und ist qualitativ hochwertig. Den Helm können wir nur empfehlen, wer jedoch sehr viel Motorrad fährt und mehrere Wochen auf Reisen geht sollte sich jedoch den Schuberth C3 ansehen, für sportliche Fahrer ist der Helm bestens geeignet.

Motorradhelm Tests & Berichte

Es gibt viele Tests für Motorradhelme. Die besten Motorradhelm Artikel haben wir euch hier verlinkt:

HJC – https://www.hjchelmets.de/

Schuberth – https://www.schuberth.com/produkte/motorrad/motorradhelme/

Shoei NXR – https://www.shoei-europe.com/de/products/nxr

Das Internet ist voll mit Motorradhelm Tests, jedoch werden die Motorräder nur selten getestet. Daher deklarieren wir unsere Motorradhelm Übersicht klar als Vergleich und nicht als „Test“. Jedoch schauen wir uns für unseren Vergleich viele Test Portale an und tragen die gesammelten Informationen hier zusammen. Des weiteren wurden hier die Modelle Schuberth und das HJC getestet. Die Bewertungen der anderen Modelle ergeben sich aus Kundenbewertungen und Erfahrungen von anderen Motorradfahrern.

Helmarten im Überblick

Natürlich gibt es nicht nur einen Helm, sondern viele verschiedene Arten, je nach Verwendungszweck kann ein anderer Helm sinnvoll sein. Ausgenommen des Jethelms sind die restlichen Helmarten auch sehr sicher aber wer fährt auch schon mit einem Integralhelm eine Vespa? Der Look ist heute fast genauso wichtig wie die Sicherheit und das Wissen die Hersteller auch und es werden immer bessere Designs auf den Markt gebracht. Nun stelle ich euch die gängigen Helmarten vor in unserem Helmtest vor, somit könnt ihr für euch selbst entscheiden, welche Art am besten zu euch passt:

Integralhelm – der Integralhelm ist einer der beliebtesten Helme für Motorräder er ist sehr günstig, leicht und sicher. Der Integralhelm wird aus einem Guss gebaut und somit ein steifes Kinnteil. Brillenträger müssen beim kauf darauf achten, dass die Brille nicht drückt und auch gut im Helm sitzt. Heutzutage gibt es nur noch wenige Helme, die nicht für Brillen geeignet sind dennoch solltet ihr das vorher testen. Das geringe Gewicht und die Stabilität machen den Helm aus. Der Integralhelm richtet sich vor allem an Supersport-Fahrer aber auch an jeden anderen Motorradfahrer der.

Klapphelm – der Klapphelm ist ein beleibter Motorradhelm, dadurch das die Kinnpartie hochgeklappt werden kann ist dieser Helm super für Brillenträger geeignet. Der Klappmechanismus hat aber auch bei einem Erste-Hilfe-Einsatz oder bei kurzen Gesprächen an der Ampel sein Vorteil. Durch den Aufbau des Klapphelms kommt es oft zu lauteren Windgeräuschen. Das Gewicht ist durch den zusätzlichen Mechanismus etwas schwerer. Die Sicherheit wurde durch viele Tests (ADAC) nachgewiesen und man kann heutzutage bedenkenlos einen Klapphelm kaufen.

Jethlem – der Jethlem ist meist ohne Visier und Kinnteil, wobei ein Zusatzvisier bei den meisten Jethlemen auch vorhanden ist. Bei diesem Helmtyp liegt der Aspekt auf jeden Fall beim Look, den in puncto Sicherheit liegt der Helm ganz hinten. Wir empfehlen den Helm daher nur für Roller bzw. Vespa-Fahrer. Jeder der ein Motorrad besitzt sollte sich jedoch einen anderen Helmtyp aussuchen, den bei höheren Geschwindigkeiten (bei mir ab ca. 70 km/h) ist ein Jethelm nicht mehr fahrbar durch hohe Windgeräusche, oft schlechtere Aerodynamik und Wind im Gesicht.

Systemhelm – der Systemhelm möchte die Vorteile eines Integralhelms und eines Jethelms verbinden. Hier ist das Kinnteil variable abnehmbar. Für jeden interessant der sich mit dem Jethelm nicht sicher ist oder eine Vespa und ein Motorrad fährt.

Motocrosshelm – der Motorcrosshelm kommt aus dem Offroad Sport und ist auch darauf ausgerichtet. Wenn es bei euch viel Schlamm und Dreck gibt solltet ihr einen Crosshelm kaufen, den die Crossbrille ist dem normalen Visier Hochhausüberlegen wenn die Straße endet (oder erst gar nicht befahren wird). Bei Witterung jedoch versagt der Helm komplett da Kälte und Regen direkt ins Gesicht kommen kann und auch bei höheren Geschwindigkeiten ist der Helm sehr unkomfortable durch seine schlechte Aerodynamik, aus diesem Grund ist der Helm auch nur für Motocrossfahrer geeignet.

Enduro-Tourenhelm – der Endurohelm  ist eine Mischung zwischen Motocrosshlem und einem Integralhelm. Durch den Schirm ist der Helm meist lauter und schwerer als ein Integralhelm. Jedoch punktet der Enduro-Tourenhelm mit einem Blendschutz durch den Schirm und dadurch das im Gelände auch wahlweise eine Endurobrille aufgesetzt werden kann. Den Tourenhelm können wir allen Tourenfahrer (BMW 1200GS Fahrer) empfehlen.

Ich persönlich fahre mit einem Integralhelm, da dieser Helm im Vergleich zum Enduro Helm schon recht Preiswert online zu kaufen gibt. Ich kann aber jeden verstehen, der sich einen Enduro-Tourenhelm zulegt, den schon alleine die Optik des Helmes macht Lust auf Abenteuer.

Funktionen eines Motorradhelmes

Alle oben genannten Helme dienen natürlich erst mal der Sicherheit. Wenn man sich jedoch schon einen Helm beim Fahrern aufziehen muss, sollte man auch auf die Funktionen des Helmes achten. Vor allem wer viel und lange fährt sollte sich zweimal überlegen welchen Helm er kauft den es gibt wichtige Punkte die beim kauf beachtet werden sollten, hier habe ich die wichtigsten Punkte notiert:

Sonnenvisier – ein Sonnenvisier ist bei mir Pflicht. Gerade bei Tourenfahrer kann ich dies nur empfehlen. Wer viel und lange wechselt von Tag zu Tag zwischen Sonne, Regen und Dunkelheit. Mit einem Herunterklappbaren Sonnenvisier seit ihr super flexibel und könnt auch schnell in einem Tunnel oder einem dunklen Wald das Sonnenvisier hochklappen und runterklappen. Als Brillenträger solltet ihr jedoch darauf achten, dass die Brille nicht den Klappmechanismus des Sonnenvisiers stört.

Pinlock – ein Pinlock ist prinzipiell eine zweite Scheibe direkt am Visier die Luftdicht anliegt. So wird das Beschlagen des Visiers bei kaltem Wetter verhindert. Diese einmalige Investition ist für jeden Motorradfahrer lohnenswert und nur zu empfehlen. Achtet beim kauf, also auf das Stichwort „Pinlock“. Die meisten Helme bieten eine Pinlock-Vorbereitung, hier muss die Pinlockscheibe noch extra gekauft werden.

Helm Belüftung

Belüftung – die Belüftung des Helmes ist auch ein wichtiger Aspekt. Jedoch sind hier die unterschied der verschiedenen Helme nicht so groß das dies ein wichtiges Kriterium wäre. Dennoch solltet ihr auf eine Top-Front-Belüftung achten (vorne und oben).

Intercom – die Vorbereitung des Intercomsystems ist für viele auch ein wichtiger Aspekt. Den wer schon im voraus weiß, dass ein Headset am Helm installiert wird hat es einfacher und vor allem optisch schöner wenn er den passenden Helm zum Intercomsystem kauft. Aber es ist auch ohne Intercom Vorbereitung möglich ein Intercomsystem zu installieren. 

Lautstärke – die Lautstärke (Windgeräusche) ist immer ein Thema beim Helmkauf, den der Wind kann ordentlich laut werden beim falschen Helm. Bei diesem Aspekt jedoch hat man den größten unterschied zwischen den günstigen Produkten und teuren Markenprodukten. Wer sich einen günstigen Nolan Helm für 130 € kauft hat eine wesentlich höhere Lautstärke im Helm als bei einem 500 € Schubert Helm, ob sich der höhere Preis lohnt müsst ihr selbst entscheiden.

Aerodynamik – die Aerodynamik liegt vor allem am Helmtyp (wie oben schon beschrieben). Gerade bei Enduro-Tourenhelme gibt es größere Unterschiede, daher solltet ihr wenn möglich den Helm testen, wenn dies lokal nicht möglich ist am besten online bestellen und wenn es nicht passt zurücksenden.

Verschlussarten im Überblick

Es gibt einige Verschlussarten bei Helmen. Für einige von euch ist es wichtig diese zu kennen, den wer faul ist sollte sich kein Riemenverschluss oder Doppel-D-Verschluss anschaffen, sondern zu einem Zahnriemenverschluss oder Drucktaster greifen. Die bekanntesten Helm-Verschlussarten habe ich euch hier aufgezählt:

Riemenverschluss – der Riemenverschluss oder auch Walzenverschluss genannt muss zum Schließen eingefädelt werden und stellt sich als sehr umständlich dar und ist daher nicht zu empfehlen.

Doppel-D-Verschluss – der Doppel-D-Verschluss gilt als einer der sichersten Verschlussarten eines Helmes. Wenn der Verschluss einmal vorbereitet ist kann dieser jederzeit relativ einfach geschlossen und geöffnet werden. Wer den Verschluss jedoch ganz aufmacht sollte wissen wie man einen Doppel-D-Verschluss einfädelt. Besonders beliebt ist der Doppel-D im Rennsport da hier viele Rennsportlegenden auf einen solchen Verschluss setzen.

Drucktaster – der Drucktaster ist ein Klassiker und ein sehr häufiger Verschluss, er glänzt durch seine einfache Handhabung. Hier muss nur ein Drucktaster gedrückt werden und der Verschluss öffnet sich.Motorradhelm-Verschluss

Zahnriemen – der Zahnriemen (oft bei Nolan) kann wie ein Kabelbinder festgezurrt werden. Zum Öffnen muss lediglich der Druckknopf betätigt werden und der Verschluss lässt sich wieder ganz einfach öffnen.

Schieber – der Schieber ist ähnlich dem Drucktaster, einziger unterschied, anstelle des Drucktasters gibt es hier einen Schieber, der zurückgeschoben werden muss.

Wie reinige ich meinen Motorradhelm?

Um den kompletten Motorradhelm zu reinigen, solltet ihr das Innenfutter zunächst herausholen und in lauwarmen Wasser von Hand waschen. Die äußere Schale könnt ihr mit einem feuchten Tuch umwickeln und 10 Minuten einwirken lassen. Nun sollte der Schmutz relativ einfach mit einem Mikrofasertuch wegwischen lassen.

Wir raten davon ab das Innenfutter in der Waschmaschine zu waschen da dies beschädigt werden könnte. Falls das Innenfutter Waschmaschinen tauglich ist solltet ihr einen Waschbeutel verwenden und die Waschmaschine in den Schonwaschgang einstellen.

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Zuletzt aktualisiert am 15. August 2019 um 15:36 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Fazit

Alle Helme, die auf Deutschen Straßen verwendet werden dürfen, müssen einer Norm entsprechen, die Sicherheitsnorm ECE-Norm 22/05. Diese Norm legt folgende Kriterien fest:

  • Sichtfeld
  • Belastbarkeit des Verschlusses
  • Stoßdämpfungswerte
  • Chemische Resistenz
  • Größe und Form der Dämpfungsschale
  • Durchdringungswiderstand des Helmes und des Visiers

Durch diese Norm ist das Thema Sicherheit bei allen Helmen gegeben, somit müssen Sie sich hier keinen Kopf beim kauf zerbrechen.

Nachdem Sie alle Features und Helmarten kennen sollten Sie schon einige Modelle auswählen können, wir empfehlen hier ganz klar Helme im Internet zu bestellen, den oft ist es nur so möglich einige Kilometer mit dem Helm zu fahren und diesen bei Nichtgefallen wieder zurückzusenden.

Ich persönlich fahre mit einem günstigeren Nolan Helm (Sonnenvisier, Intercom-Vorbereitung und einem Zahnriemenverschluss) mit einem Boblov Intercom. Die Windgeräusche sind etwas lauter was ich aber in kauf nehmen kann.

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